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Mittwoch, 26. November 2008

Performa 6400 ... Bestandsaufnahme

Apple baute dieses Gerät 1996, in dem Jahr, in dem Sie kurz vor der Pleite standen. Es wurde als PowerMac und als Performa angeboten, war also als Profi und Konsumer-Gerät gleichzeitig ausgelegt. Das Gerät hebt sich von seinem Design stark von allen anderen Macs der Vorjahre ab. Das rundlich gestaltete Gehäuse wirkt auf den ersten Blick klein. Das Gerät hat aber die gleichen Masse wie ein PowerMac G3 B&W bzw. PowerMac G4. Nach mehr überrascht, dass Apple im Boden des Gehäuses einen Subwoofer eingebaut hat. Die Klangqualität kann jedoch (zumindest bei meinem Gerät) nicht überzeugen.
Im PowerMac / Performa 6400 arbeitet ein Alchemy Logicboard mit PowerPC 603ev Prozessor. Über zwei PCI-Steckplätze kann der Rechner erweitert werden. Onboard ist eine TI-Grafikkarte (1MB VRAM), SCSI-2 und die üblichen Apple-Schnittstellen verbaut. Über zwei RAM-Sockel können bis zu 128 MB RAM installiert werden, was zusamen mit den 8 MB RAM, die auf der Hauptplatine verlötet sind, 136 MB RAM ergeben.
Da mein Gerät über diesen maximalen RAM Ausbau verfügt, will ich versuchen MacOS X auf diesem Gerät zu installieren. Mehrere Quellen im Internet berichten davon, dass das möglich sein soll. Da mein Gerät stark verschmutzt ist (der Vorbesitzer war Kettenraucher), werde ich es zuerst vorständig zerlegen und reinigen.

Dienstag, 11. November 2008

Performa 4400

Gestern habe ich versucht auf einem alten Performa 4400 MacOS X zu installieren. Dieser Mac hat einen PCI-Bus und unterstützt Open-Firmware. Hierdurch ist der Einsatz von MacOS X theoretisch möglich. Leider ist es auch bei der Theorie geblieben. Bei mir stecken im 4400´er nur 64 MB RAM. Das ist zum Booten von MacOS X 10.0 noch ausreichend, nur leider verweigert XPostFacto in der Version 3.1 die Installation der Patches wenn weniger als 96 MB RAM im Mac installiert sind. Mit der Version 3.0A11 habe ich es dann doch geschafft zumindest BootX und die Patches zu installieren. Hierfür musste ich auch eine PCI-Grafikkarte einbauen, da die Onboard ATI Grafikkarte nicht unterstützt wird. Leider endet der Bootvorgang dann aber bei der Geräte-Erkennung mit dem einfrieren des Macs. Ich werde noch weitere XPostFacto Versionen ausprobieren.
Es soll ja schon jemand MacOS X auf diesem Gerät zum laufen gebraucht haben, nur leider sind im Internet keine Informationen hierzu zu finden. Auf einem UMAX C500, der ebenfalls ein Tansania Mainboard verwendet ist dies auch jemanden gelungen. Die Installation wurde hierbei auf einem PowerMac G3 Beige durchgeführt und die Platte anschließend an den UMAX angeschlossen. Mit Hilfe von XPostFacto 2.2 soll der UMAX dann MacOS X 10.1.3 booten.
Das Tansania I Mainboard unterstützt bis zu 160 MB RAM, hat 2 EIDE Anschlüsse (leider nur Master Devices) und einen SCSI-2 Anschluss. 2 Serielle Anschlüsse, ADB-Interface, eine ATI 64VT (1MB VRAM) und eine Reiser-Karte mit 3 PCI-Slot befinden sich ebenfalls auf dem Mainboard. Dieses Mainboard wurde auch im Motorolla Starmax 3000 und 4000 eingesetzt. Das RAM lässt sich nur erweitern weil Apple 3,3V EDO DIMMs verlangt (selten & teuer).

[UPDATE] Der UMAX C500 verwendet wie der Performa 6400 ein Alchemy-Mainboard und kein Tansania-Mainboard.

Dienstag, 4. November 2008

Leopard läuft auf dem PowerMac G4

Ich habe mir von der Leopard Installations DVD auf einem anderen Apple ein Image erzeugt und dieses anschiessend auf den Zielrechner kopiert. Die 20 GB Festplatte habe ich vorher in zwei Partitionen a 10 GB aufgeteilt. Auf einer zweiten Festplatte habe ich Tiger installiert. Den G4 habe ich unter Tiger gebootet, das Tool LeopardAssist ausgeführt und anschließend die Leopard-DMG-Datei in die erste Partition der 20 GB HD kopiert (übers Netzwerk). Die DMG Datei wird anschließend gemountet und das Disk Utility aufgerufen. Es wird die zweite Partition der 20 GB HD ausgewählt und als Funktion Restore gewählt. Hier zieht man in das Source-Feld die gemountete Leopard-DVD (nicht das DMG-File) und in das Target-Feld zieht man die zweite Partition der 20 GB HD. Dann werden noch die Erase und das Don´t-Check-Checksum Häkchen gesetzt und auf Restore geklickt. Nach Ende dieser Prozedur ist die zweite Partition bootfähig. Der Rechner wird neu gebootet und im Bootmanager die Leopard-Install-DVD angewählt. Nun kann man Leopard installieren, was bei mir ohne Probleme in einer Stunde durchgelaufen ist. Nach dem Reboot von Leopard und der Eingabe der Registrierungsdaten ist Leopard voll lauffähig.
Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Leopard fühlt sich fast so schnell an wie Tiger. Es läuft aber auf keinen Fall so träge, dass man nicht mehr damit arbeiten könnte.
Das Ziel ist somit erreicht. Leopard läuft auf einem PowerMac G4 mit 400 MHz, 786 MB RAM und XFX 5200 Grafikkarte. Als nächstes werden ich Versuchen noch mehr RAM einzubauen, die CPU etwas Hochzutakten und eine Backup-HD für Time-Maschine einzubauen. Eine gute Quelle zu diesem Thema findet sich hier.
Auf dem Bild ist zu sehen, dass der Mac 866 MHz hat. Dies sind die Einstellungen, die LeopardAssist vorgenommen hat, um den Installer von Leopard auszutricksen. Nach der Installation von Leopard werden diese aber überschrieben, und es sollte eigentlich 400 MHz angezeigt werden. Ich habe LeopardAssist nach der Installation noch einmal gestartet, weil ich den Boot-Manager, den Leopard-Assist installiert, auch weiterhin nutzen will.

Samstag, 1. November 2008

G4 Ausschaltproblem

Auf YouTube gibt es einen Betrag von AdamB! der mit seinem PowerMac G4 genau in den gleichen Fehler gelaufen ist wie ich. Ich bin jetzt guten Hoffnung dass eine saubere Installation von Leopard das Problem lösen wird.

PowerMac G4 läuft mit neuem Netzteil

Die Reparatur war einfacher als ich gedacht habe. Ich habe mir ein altes PC ATX Netzteil aus dem Keller geholt und den Stecker zum Mainboard abgetrennt. Die 20 Kabelenden wurden ab isoliert. Am kaputten Apple Netzteil habe ich die Versorgungskabel kurz hinter den Netzteil auslass abgetrennt, damit das Kabel ausreichend lang bleibt. Die Einzelnen Adern habe ich dann einfach mit Lüsterklemmen verbunden. Außer der -5V-Spannung (das nicht mehr gebraucht wird) werden alle Adern eins zu eins mit dem entsprechenden am Apple-Versorgungskabel verbunden. Die Spannung +5V Trickle wird mit der Ader der 28V-Spannung verbunden. Das Netzteil wurde wieder eingebaut und das neue Versorgungskabel mit dem G4 Mainboard verbunden. Nach dem Einschalten des G4 bootete dieser sofort das auf der 2o GB Festplatte noch installierte Mac OS 10.4.9. Der System Profiler zeigte, dass 384 MB RAM installiert sind (2 DIMMs a 64 MB und 2 DIMMs a 128 MB) und dass die Grafikkarte kein Quartz Extreme und auch kein Core Image unterstützt. Eine ATI Rage Pro 128 kann leider nur OpenGL unterstützen. Die USB- und Firewire Schnittstellen funktionieren und über Ethernet habe ich mir direkt das Tool LeopardAssist geladen. Leider lässt sich dieses nur Installieren und nutzen, wenn man das Administrator Password kennt. Da ich dieses nicht kenne, und ich eine schnelle Lösung brauche, habe ich einfach Mac OS X 10.4 frisch installiert und damit auch das DVD-ROM Laufwerk getestet, dass auch problemlos läuft. Nach der Installation wurde LeopardAssist installiert und gestartet. Dieses nimmt Einstellungen im PR-RAM des Mac vor, so dass der Installer von Leopard bei der Prüfung der Systemhardware denkt, er hat ein System vor sich, dass der minimalen Spezifikation entspricht. Bevor ich die Installation von Leopard beginnen konnte, musste ich noch das RAM aufstocken. Leopard braucht mindestens 512 MB RAM. Ich hatte noch 3 DIMMs a 256 MB im Keller gefunden und somit hat der G4 nun 786 MB RAM.
Nach dem Aufruf von LeopardAssist wird der Mac neu gestartet und startet die Installation von DVD. Die Installation dauert etwas mehr als 1 Stunde. Danach meldet der Installer dass alles Erfolgreich installiert wurde und der Mac nun neu gestartet werden muss. Leider trat aber nun beim Neustart ein Fehler auf. Der Mac schaltet sich kurz nachdem das graue Apple-Logo auf dem Monitor erscheint einfach aus.
Nach etwas Googlen habe ich dann auch in einem Apple Support Forum einen Betrag eines Users gefunden, der genau dass gleiche Problem hatte. Ich hatte wie er auch, Leopard als Update über die schon auf der Festplatte installierte Tiger Version installiert. Das Einschaltproblem soll nicht auftreten, wenn man eine saubere Neuinstallation von Leopard vornimmt. Mir brennt es zwar unter den Nägeln, dass mal sofort auszuprobieren, aber leider habe ich heute keine Zeit mehr gehabt.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Power Mac G4 Tank Ad ...

Auf YouTube habe ich die TV Werbung für den Power Mac G4 gefunden. Der G4 Prozessor wurde damals vom Verteidigungsministerium der USA als "Waffe" eingestuft, weil er mit seiner hohen Rechenleistung von über 1 GigaFlop/sec (1 Milliarde Fließkommaberechnungen pro Sekunde) die Voraussetzung für einen Supercomputer erfüllte. Diese Geräte durften aber nur mit ausdrücklicher Genehmigung an andere Länder geliefert werden. Die Intel Pentium Prozessoren werden übrigens als harmlos eingestuft.

Besser als erwartet ...

Besser als erwartet stellt sich mein neuer PowerMac G4 dar. Da dachte ich doch dass ich das Sawtooth Modell mit 400 MHz von 1999 bekommen und nun stelle ich fest, dass ich das Gigabit Ethernet Modell aus dem Jahr 2000 bekommen habe. Das Netzteil ist wie erwartet kaputt. Leider lässt es sich nicht so leicht durch ein Standard ATX PC Netzteil ersetzen wie es beim 1999 Modell gegangen wäre. Das 2000 Modell benötigt 28V und dass liefert kein Standard PC Netzteil. Gut das es dass Internet gibt, und ich bin auch schon fündig geworden, wie man sich Trotzdem mit einem ATX Netzteil behelfen kann. Dass erfordert aber noch 2 Dioden und einen Lötkolben. Da werde ich mich wohl am Samstag mal als Löten begeben.
Die Bauanleitung habe ich bei ATXG4 gefunden. Es gibt andere Anleitungen in Internet, die die 28V Spannung durch einen einstellbares Steckernetzteil erzeugen. Die ATXG4 Anleitung scheint mir jedoch die praktikabelste zu sein. Der Nachteil dieser Lösung ist nur, dass ich kein Apple-Display mehr an den ADC-Anschluss der Grafikkarte anschließen kann, da diese Displays ihre Versorgungsspannung über diesen Anschluss (28V) beziehen.