Posts mit dem Label MacOS X werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label MacOS X werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. Juni 2009

iMac Bondi Blue Rev. A 233 Mhz

Für einen 6-Pack Cola habe ich gestern einen iMac Bondi Blue bei eBay ersteigert. Das Gehäuse ist makellos, aber der Zeilentrafo scheint langsam aber sicher seinen Geist aufzugeben. Alle paar Minuten hört und sieht man eine Funkenentladung der Hochspannungs-Kaskade. Eine Reparatur des Zeilentrafos ist unwirtschaftlich. Die beste Lösung ist der Austausch der Bildröhre durch ein 15" TFT. Das das relativ einfach möglich ist zeigt diese Webseite.


[Update] Selbstheilung bei 800 x 600 Pixeln? Gestern habe ich zwei Versuche unternommen, MacOS X Puma und Jaguar auf dem iMac zu installieren. Die Installation läuft in beiden Fällen komplett durch, beim Neustart von Festplatte wird aber die Fehlermeldung ausgegeben, dass es keinen Treiber für das Gerät "iMac" gibt ?! Ich vermute mal, ich muss die Firmware der Maschine mal auf den letzten Stand bringen. Den ganzen Abend gab es keine einzige Funkenentladung am Zeilentrafo. War das vielleicht eine kalte Lötstelle die sich durch die Funken wieder festgeschweißt hat? Tipps zu MacOS X auf einem Bondi Blue gibt auf dieser Webseite und Firmware kann man sich hier herunterladen.


[Update] Die Firmware war schon Up-to-Date. Trotzdem bleibt der iMac beim Reboot noch der Installation der ersten CD mit einer Kernel-Panik hängen. Ich vermute jetzt mal, dass mit dem RAM was nicht in Ordnung ist. Da ich sowieso eine größere Festplatte einbauen wollte, kann ich den RAM bei nächster Gelegenheit gleich mit auswechseln.


[Update]
Ein Speicher defekt liegt offenbar nicht vor. Auch sonst wurde an der Hardware des iMacs kein Modifikation vorgenommen, die eine Installation von MacOS X verhindern würde. Puma, Jaguar, Panther sollten auf allen iMacs sofort laufen. XPostfacto unterstützt den iMac ab der Version 4.0 um Tiger auf diesen Maschinen zu installieren. Mit Hilfe von XPostfacto 4.0 lässt sich aber auch auf meinen iMac kein Jaguar installieren. Also habe ich gestern Abend den letzten Versuch gestartet und Tiger auf den iMac installiert. Kurioser Weise läuft dieser ohne Probleme.

Montag, 8. Juni 2009

Günstiger WLAN USB Stick von DIGITUS

Bein Wochenendeeinkauf ist DrRatio über einen USB WLAN Stick von DIGITUS gestolpert. Er kostet in einigen Läden weniger als 10 Euro. Das Produkt wird wie folgt beworben:

DIGITUS Wireless LAN USB 2.0 Adapter, 802.11g / DN-7003GT

• IEEE 802.11b and IEEE 802.11g kompatibel
• Entspricht dem USB 2.0 Standard
• Unterstützte Datentransferraten 54,11,5.5,2.0,1.0 Mbps
• 128 Bit WEP (Wired Equivalent Privancy) Verschlüsselung
• WPA und WPA2 Verschlüsselung (Wireless Fidelity Protected Access)
• Realtek-Chipsatz
• Geeignet für alle gängigen Netzwerkumgebungen
• Unterstützt: Windows 98SE/ME/2000/XP/Vista

Im Stick befindet sich ein Controller Chip von Realtek für den es auf der Homepage (unter Support) von Digitus einen passenden Treiber für Mac OS 10.4 und 10.5 zum kostenlosen Download gibt. Der Stick funktioniert bei mir an einem iMac G3 und am G4 Cube unter USB 1.1
ohne Probleme. Bei DrRatio läuft er an einem iMac G4 unter USB 2.0. Wer noch eine günstige WLAN Erweiterung für seinen alten Mac sucht, sollte hier zugreifen.

Freitag, 29. Mai 2009

MacOS X Internals

Unter der folgenden Link wird der innere Aufbau von MacOS X genauer beschrieben. Eine kleine Einführung erläutert den Bootprozess, Open-Firmware, den Kernel und die Filesysteme. Weitere Informationen über Open-Firmware findet man hier und bei Apple. Open-Firmware beinhaltet die Programmiersprache Forth. Apple empfiehlt als Einführung in diese Programmiersprache das Buch Starting Forth von Leo Brodie (Online HTML). Das gleiche Buch gibt es nocheinmal in einem etwas anderem Layout bei www.forth.com. Leo Brodie hat ebenfalls ein Buch über Forth geschrieben in dem er nicht nur die Programmiersprache in Detail beschreibt sondern auch auf die Softwareentwicklung im Allgemeinen eingeht. Das Buch kann hier heruntergeladen werden.

Mittwoch, 26. November 2008

Performa 6400 ... Bestandsaufnahme

Apple baute dieses Gerät 1996, in dem Jahr, in dem Sie kurz vor der Pleite standen. Es wurde als PowerMac und als Performa angeboten, war also als Profi und Konsumer-Gerät gleichzeitig ausgelegt. Das Gerät hebt sich von seinem Design stark von allen anderen Macs der Vorjahre ab. Das rundlich gestaltete Gehäuse wirkt auf den ersten Blick klein. Das Gerät hat aber die gleichen Masse wie ein PowerMac G3 B&W bzw. PowerMac G4. Nach mehr überrascht, dass Apple im Boden des Gehäuses einen Subwoofer eingebaut hat. Die Klangqualität kann jedoch (zumindest bei meinem Gerät) nicht überzeugen.
Im PowerMac / Performa 6400 arbeitet ein Alchemy Logicboard mit PowerPC 603ev Prozessor. Über zwei PCI-Steckplätze kann der Rechner erweitert werden. Onboard ist eine TI-Grafikkarte (1MB VRAM), SCSI-2 und die üblichen Apple-Schnittstellen verbaut. Über zwei RAM-Sockel können bis zu 128 MB RAM installiert werden, was zusamen mit den 8 MB RAM, die auf der Hauptplatine verlötet sind, 136 MB RAM ergeben.
Da mein Gerät über diesen maximalen RAM Ausbau verfügt, will ich versuchen MacOS X auf diesem Gerät zu installieren. Mehrere Quellen im Internet berichten davon, dass das möglich sein soll. Da mein Gerät stark verschmutzt ist (der Vorbesitzer war Kettenraucher), werde ich es zuerst vorständig zerlegen und reinigen.

Mittwoch, 12. November 2008

Performa 4400 bootet kein MacOS X

Alle Versuche MacOS X auf diesem Mac zu installieren sind gescheitert. Ich habe praktisch alle Versionen von XPostFacto (2.2 - 3.1) ausprobiert. Die Version 3.0A11 ist die, mit der man wenigstens BootX und die Kernal-Extensions installiert bekommt. Ab der Version 3.1A2 beschwert sich XPostFacto, dass weniger als 96MB RAM im Rechner installiert sind und verweigert jede weitere Funktion. Beim Booten von MacOS X bleibt dann das System bei der Initialisierung des IOKits hängen. Um hierher zu kommen, braucht man wenigstens eine MacOS X kompatible PCI-Grafikkarte, obwohl XPOSTFACTO den Onboard ATI Mach 64 Chip eigentlich unterstützt werden sollte. Fürs erste breche ich meine Versuche auf diesem System ab.

Dienstag, 11. November 2008

Performa 4400

Gestern habe ich versucht auf einem alten Performa 4400 MacOS X zu installieren. Dieser Mac hat einen PCI-Bus und unterstützt Open-Firmware. Hierdurch ist der Einsatz von MacOS X theoretisch möglich. Leider ist es auch bei der Theorie geblieben. Bei mir stecken im 4400´er nur 64 MB RAM. Das ist zum Booten von MacOS X 10.0 noch ausreichend, nur leider verweigert XPostFacto in der Version 3.1 die Installation der Patches wenn weniger als 96 MB RAM im Mac installiert sind. Mit der Version 3.0A11 habe ich es dann doch geschafft zumindest BootX und die Patches zu installieren. Hierfür musste ich auch eine PCI-Grafikkarte einbauen, da die Onboard ATI Grafikkarte nicht unterstützt wird. Leider endet der Bootvorgang dann aber bei der Geräte-Erkennung mit dem einfrieren des Macs. Ich werde noch weitere XPostFacto Versionen ausprobieren.
Es soll ja schon jemand MacOS X auf diesem Gerät zum laufen gebraucht haben, nur leider sind im Internet keine Informationen hierzu zu finden. Auf einem UMAX C500, der ebenfalls ein Tansania Mainboard verwendet ist dies auch jemanden gelungen. Die Installation wurde hierbei auf einem PowerMac G3 Beige durchgeführt und die Platte anschließend an den UMAX angeschlossen. Mit Hilfe von XPostFacto 2.2 soll der UMAX dann MacOS X 10.1.3 booten.
Das Tansania I Mainboard unterstützt bis zu 160 MB RAM, hat 2 EIDE Anschlüsse (leider nur Master Devices) und einen SCSI-2 Anschluss. 2 Serielle Anschlüsse, ADB-Interface, eine ATI 64VT (1MB VRAM) und eine Reiser-Karte mit 3 PCI-Slot befinden sich ebenfalls auf dem Mainboard. Dieses Mainboard wurde auch im Motorolla Starmax 3000 und 4000 eingesetzt. Das RAM lässt sich nur erweitern weil Apple 3,3V EDO DIMMs verlangt (selten & teuer).

[UPDATE] Der UMAX C500 verwendet wie der Performa 6400 ein Alchemy-Mainboard und kein Tansania-Mainboard.

Donnerstag, 6. November 2008

Macintosh Performa 5300 LC


Ich bin im Keller über einen alten Performa 5300 LC gestolpert. Er wird von einem PowerPC 603 Prozessor mit 100 MHz angetrieben und hat 64 MB RAM. Die 800 MB Festplatte habe ich sofort durch eine 4 GB Festplatte ersetzt. Doch welches Betriebssystem soll ich aufspielen? Dieser All-In-One Mac ist der moderne Nachfahre des Ur-Macs und der Vorreiter des iMacs. Nach etwas googlen im Internet stellt sich heraus, dass das beste Betriebssystem wohl MacOS 8.5 ist. Er verkraftet auch 9.1, wird dadurch aber deutlich langsamer. Bei XPostFacto steht, dass er nicht für den Gebrauch von MacOS X geeignet ist. Er unterstützt keine Open Firmware und hat noch einen Nu-Bus statt PCI. Ich habe trotzdem versucht MacOS X 10.0.3 zu installieren. XPostfacto lässt sich auf dem Performa nicht ausführen. Darum habe ich Festplatte kurzerhand in den G4 eingesetzt und die Installation hier durchgeführt. Nach der Installation habe ich XPostfacto auf dem G4 aufgerufen und es die, an die alte Hardware angepassten Kernel-Extensions, installieren lassen. Nachdem ich die so präparierte Festplatte in den Performa eingebaut und eingeschaltet habe, wird beim Booten nur ein Fehler-Ton ausgegeben. Der Performa bootet also selbst mit der Unterstützung von XPostFacto kein MacOS X.

MacOS X 10.1 (Puma) bootet mit nur 64MB RAM

Ich hab einfach mal den RAM aus dem G4 genommen und ein 64MB RAM Modul eingesetzt, anschließend die Festplatte mit MacOS X 10.1 angeschlossen und den Rechner booten lassen. Er bootet ohne erkennbare Verzögerungen. Das gibt mir Hoffnung für mein Performa 6400 Projekt, da dieser Mac zur Zeit nur 64MB RAM hat, und sich nicht so einfach aufrüsten lässt. Das von Apple angegebene Minimum von 96 MB RAM für MacOS X 10.1 ist somit nicht korrekt. Das sich mit so wenig RAM nur sehr wenig mit dem Mac anstellen lässt ist klar, ab das es überhaupt geht ist schon sehr überraschend und erfreulich.

Mittwoch, 5. November 2008

Adaptec SCSI Controller 29160N am PowerMac G4

Ich habe im Keller noch einen alten PCI SCSI Controller gefunden. Er steckte früher mal in einem DELL-PC. Es ist offenbar möglich die Firmware dieses Controllers auf Apple umzuflashen. Mit den entsprechenden Treibern soll er dann auch unter MacOS X laufen. Da ich noch ein paar Ultra-Wide SCSI-Festplatten herumliegen habe lasse ich es mal auf einen Versuch ankommen. Zumindest gibt es einige Beiträge von Usern im Netz denen dass gelungen ist. Selbst Adaptec bietet Treiber für MacOS X an (wenn auch nur im Beta-Zustand).
Zu meiner Überraschung läuft der Controller sofort unter MacOS X 10.4 nicht aber unter Mac OS 9 und Leopard. Wenn man beim Bootvorgang in den Verbrose-Mode schaltet, kann man in den Bootlogs sehen, dass der Controller gefunden und alle an ihn angeschlossenen Festplatten gemountet werden. Der Versuch die Firmware unter Mac OS 9 zu updaten schlug mit einem Error -27 fehl. Anschließend habe ich die Adaptec Treiber mit der Version 1.2 heruntergeladen und unter 10.4 installiert. Da bei der Installation keine Fehler aufgetreten sind, hab ich das gleiche unter Leopard versucht. Dabei habe ich von 10.4 gebootet (hierfür habe ich die Festplatte mit 10.4 vorübergehend an IDE-Schnittstelle angeschlossen an der sonst das DVD-Laufwerk hängt) und beim installieren der Treiber als Zielpartition die Leopard- Partition ausgewählt. Auch hier werden die Treiber ohne Fehler installiert und Leopard erkennt beim nächsten Reboot die SCSI- Festplatten. Sobald ich im Keller noch ein Ultra- Wide SCSI- Kabel finde, schließe ich zwei 9.1 GB- UW- SCSI Platten an.

Dienstag, 4. November 2008

Leopard läuft auf dem PowerMac G4

Ich habe mir von der Leopard Installations DVD auf einem anderen Apple ein Image erzeugt und dieses anschiessend auf den Zielrechner kopiert. Die 20 GB Festplatte habe ich vorher in zwei Partitionen a 10 GB aufgeteilt. Auf einer zweiten Festplatte habe ich Tiger installiert. Den G4 habe ich unter Tiger gebootet, das Tool LeopardAssist ausgeführt und anschließend die Leopard-DMG-Datei in die erste Partition der 20 GB HD kopiert (übers Netzwerk). Die DMG Datei wird anschließend gemountet und das Disk Utility aufgerufen. Es wird die zweite Partition der 20 GB HD ausgewählt und als Funktion Restore gewählt. Hier zieht man in das Source-Feld die gemountete Leopard-DVD (nicht das DMG-File) und in das Target-Feld zieht man die zweite Partition der 20 GB HD. Dann werden noch die Erase und das Don´t-Check-Checksum Häkchen gesetzt und auf Restore geklickt. Nach Ende dieser Prozedur ist die zweite Partition bootfähig. Der Rechner wird neu gebootet und im Bootmanager die Leopard-Install-DVD angewählt. Nun kann man Leopard installieren, was bei mir ohne Probleme in einer Stunde durchgelaufen ist. Nach dem Reboot von Leopard und der Eingabe der Registrierungsdaten ist Leopard voll lauffähig.
Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Leopard fühlt sich fast so schnell an wie Tiger. Es läuft aber auf keinen Fall so träge, dass man nicht mehr damit arbeiten könnte.
Das Ziel ist somit erreicht. Leopard läuft auf einem PowerMac G4 mit 400 MHz, 786 MB RAM und XFX 5200 Grafikkarte. Als nächstes werden ich Versuchen noch mehr RAM einzubauen, die CPU etwas Hochzutakten und eine Backup-HD für Time-Maschine einzubauen. Eine gute Quelle zu diesem Thema findet sich hier.
Auf dem Bild ist zu sehen, dass der Mac 866 MHz hat. Dies sind die Einstellungen, die LeopardAssist vorgenommen hat, um den Installer von Leopard auszutricksen. Nach der Installation von Leopard werden diese aber überschrieben, und es sollte eigentlich 400 MHz angezeigt werden. Ich habe LeopardAssist nach der Installation noch einmal gestartet, weil ich den Boot-Manager, den Leopard-Assist installiert, auch weiterhin nutzen will.

Montag, 3. November 2008

Probleme mit DVD-Laufwerk oder DVD-Medium

Das DVD-Laufwerk in meinem PowerMac G4 scheint die Leopard DVD nicht sauber lesen zu können. Es benötigt mehrere Anläufe bis das graue Apple-Logo erscheint. Das Laufwerk macht dabei die typischen Repositionierungsgeräusche des Schreib-Lesekopf. Der Bootvorgang von
CD benötigt ewig bis dann entweder ein graues STOP-Zeichen oder der Installer erscheint. Ich habe das DVD-Laufwerk nun gegen ein anderes austauschen wollen, dass aber vom G4 nicht erkannt wird. Jumper und Kabelverbindungen sind korrekt gesetzt. Offenbar liegt es daran, dass Apple eben nicht jedes IDE-Gerät als Boot-Device unterstützt. Ich werde jetzt einen anderen Installationsweg versuchen. Ich erstelle auf einem anderen Mac (der die Leopard DVD sauber lesen kann) ein Image der DVD und kopiere dieses auf eine leere Festplatte (DMG Image). Diese Festplatte schließe ich anstatt des DVD-Laufwerks an und Versuche von dieser zu installieren. Mal schauen ob es funktioniert...

Samstag, 1. November 2008

G4 Ausschaltproblem

Auf YouTube gibt es einen Betrag von AdamB! der mit seinem PowerMac G4 genau in den gleichen Fehler gelaufen ist wie ich. Ich bin jetzt guten Hoffnung dass eine saubere Installation von Leopard das Problem lösen wird.